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Aufgaben und Ziele

Einheitliche Qualitätsstandards

Schwerkranke Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Infusionen überall in Deutschland nach den gleichen Qualitätsstandards hergestellt werden. Für Rezeptur Herstellbetriebe gilt daher der europäische Standard des „Leitfadens der Guten Herstellungspraxis“ (EU-GMP-Leitfaden). Für Apotheken, die ebenfalls Rezepturen herstellen können, gilt dieser Leitfaden bislang nicht. Um Sicherheitslücken auszuschließen, setzt sich der BRH nachdrücklich für die Einführung bundeseinheitlicher Vorschriften für die Rezepturherstellung ein.


Unabhängig davon, ob eine Infusion in Hamburg oder in München, in einer Apotheke oder in einem Rezeptur Herstellbetrieb zubereitet wird: Die Herstellung muss überall nach den gleichen Qualitätsstandards erfolgen. In unserem Positionspapier „Sicherheit geht vor“ zeigen wir die Vorteile auf.


 

Wahrung des Patientenwahlrechts

Bisher konnten Patienten zusammen mit ihren Ärzten aufgrund von Qualitäts- und Zuverlässigkeitsaspekten selbst wählen, welche Apotheke sie mit den verschriebenen Infusionen versorgt. Seit der 15. AMG Novelle besteht die Möglichkeit, dass Krankenkassen die Versorgung über Ausschreibungen regeln. Der BRH sieht durch solche Ausschreibungen sowohl die qualitätsgesicherte Patientenversorgung als auch das Patientenwahlrecht in Frage gestellt. Lesen Sie mehr in unserem Positionspapier „Sicherheit geht vor“.  Positionspapier